Stadtwerke Bad-Friedrichshall

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Nahwärme Kochendorf

Eigentümer von Altbauten in Kochendorf aufgepasst:
 
Das EWärmeG – das Erneuerbare-Wärme-Gesetz – fordert 15 Prozent Anteil erneuerbarer Energien, wenn ein Gebäude vor dem 1. Januar 2009 errichtet wurde. Einfach eine alte oder kaputte Heizung austauschen geht nicht, regenerative Energien bei einer Sanierung sind erforderlich. Die Stadtwerke Bad Friedrichshall bieten Abhilfe in Form von Nahwärme für Altbauten in Kochendorf.
 
Schon seit einigen Jahren kommen Altbau-Eigentümer in Baden-Württemberg um die erneuerbaren Energien nicht mehr herum: Das Erneuerbare-Wärme-Gesetz, kurz EWärmeG, verpflichtet sie, bei einer Modernisierung der Heizung erneuerbare Energien einzubinden. Damit will die baden-württembergische Landesregierung erreichen, dass der Anteil erneuerbarer Energien an der Wärmeversorgung in Baden-Württemberg ausgebaut wird.
 
Die Stadtwerke Bad Friedrichshall, ein Eigenbetrieb der Stadt Bad Friedrichshall, beabsichtigt im Stadtteil Kochendorf ein neues Wärmenetz aufzubauen und somit ein Rieseninvestment zu tätigen. Die Versorgungszentrale ist bei der Lindenberghalle geplant und soll zukünftig sowohl das Neubaugebiet „Neuenstadter Straße“ als auch große Teile von Kochendorf-Mitte zuverlässig und preiswert mit umwelt- und klimafreundlicher Wärme versorgen. Dafür werden auch Versorgungsleitungen in die Ortsmitte von Kochendorf geführt, um dort den Ortskern, wo sich in naher Zukunft einiges verändern wird, mit dieser umweltfreundlichen Nahwärme zu versorgen. Das Herzstück dieses Wärmenetzes wird eine mit Erdgas gespeiste, Blockheizkraftwerk geführte Heizzentrale sein, die zusätzlich noch mit einer Solar-Thermie-Anlage erneuerbare Energie einsetzt. Die 15 Prozent erneuerbare Energien können Gebäudeeigentümer somit erreichen.
 
Rund um die Hauptstraße in Kochendorf gibt es viele ältere Gebäude, die sich bald Gedanken um einen Austausch der Heizung machen müssen. Dabei spielt unter anderen die Art der Beheizung und das Erreichen der 15 Prozent Anteil an erneuerbaren Energien eine wichtige Rolle. Auch wenn Sie nicht gleich eine neue Heizung einbauen, wäre die Verlegung der Wärmeleitungen für Ihr Gebäude bereits jetzt möglich, auch wenn Sie erst später anschließen.
 
Die Arbeiten für den Aufbau dieses Wärmenetzes sollen voraussichtlich im Frühjahr 2021 beginnen. Interessierte und bereits angeschriebene Bürgerinnen und Bürger sollten sich dringend bei den Stadtwerken melden. Kurz- oder mittelfristig wird es für betroffene Altbauten wichtig, die Vorgaben des EWärmeG 2015 zu erfüllen.
 
Welche Vorteile hat eine Nahwärmeversorgung? Sie erhalten zuverlässige und hocheffiziente Raumwärme sowie eine konstante, zentrale Versorgung mit Warmwasser. Sie gewinnen Platz, der Wartungsaufwand ist gering und Sie können unter Umständen sogar Fördermöglichkeiten des Bundes in Anspruch nehmen.

HINTERGRUND:

Ein Viertel der klimaschädlichen CO2-Emissionen in Baden-Württemberg werden durch Heizungsanlagen verursacht. Diesen Wert will die Landesregierung bis 2050 um 90 % verringern. Um diese Ziele zu erreichen, hat das Land 2007 das Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG) verabschiedet. Darin werden Immobilienbesitzer, die eine neue Heizungsanlage für ein bestehendes Gebäude anschaffen, verpflichtet, erneuerbare Energieträger zu nutzen oder die Menge der benötigten Wärmeenergie zu verringern. Der Anteil der Erneuerbaren sollte bei neuen Heizungen in Bestandsgebäuden mindestens 15 % betragen. Dies hat erhebliche Auswirkungen für viele Immobilienbesitzer, die eine neue Heizung benötigen.

Ausführliche Informationen finden Sie folgend: